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Kleidung der Ninja

Der "Shinobi shozuku" oder "Ninniku yoroi" war der Ninja-Anzug, der aus dunklem, groben Stoff (grau, dunkelblau oder schwarz; weiß-grau im Winter) bestand und fast den ganzen Körper bedeckte. In der Dunkelheit waren Ninja auf diese Weise in der Lage mit den Schatten zu verschmelzen.

Der Anzug wurde sehr selten getragen, weil man viele Aufträge besser in normaler Kleidung erledigte, die weniger auffiel. Wurde ein Ninja in seinem Anzug aufgegriffen, so war das sein sicherer Tod. Wenn jedoch ein Ninja als Fischer oder Bauer aufgegriffen wurde, war es einfacher eine Erklärung zu finden.

Nach neuesten Erkenntnissen war der Anzug keineswegs in dunklem Schwarz, weil in der Nacht eine dunkle Fläche mehr auffällt, als eine dunkelgraue Fläche.

Auch die heute bekannte Maske wurde höchstwahrscheinlich selten benutzt, weil sie das Hören einschränkt, was aber eine wichtige Fähigkeit des Ninja in dunkler Nacht war. Meist wurden nur einfache Tücher um den Mundbereich gebunden.

In einigen Schlachten, in denen Ninja in Kampfanzugen mitkämpften wurden Kettenhemden benutzt, die unter oder über dem Shinobi shozuku getragen wurden. Das Kettenhemd bedeckte auch das Gesicht und die Handflächen.

Uwagi

Die Jacke wurde in die Hose gesteckt und hatte noch verstecke Innentaschen, in denen z.B. Shuriken versteckt waren.

Hakama

Die Hose der Ninja wurde am Knie und am Knöchel abgebunden, damit man bessere Bewegungsfreiheit hatte.

Obi

Der Gürtel wurde eigentlich nicht benutzt, sondern kam erst in neuere Zeit hinzu, und zeigt heute an, ob man Schüler oder Meister ist. Vielmehr war an der Hose schon eine Art Gürtel angenäht.

Chika Tabi

Die Schuhe mit dem separaten Zeh und griffiger Sohle wurden getragen, weil sie einen sicheren Halt, leises Fortbewegen und besseres Klettern ermöglichten. An Seilen konnte der Ninja sich mit dem Tabi schnell hochbewegen. Dazu klemmte er das Seil einfach zwischen den separaten Zeh des Schuhs und "ging" einfach am Seil hoch.