So wie jedes Jahr eröffnen Sensei Sekiguchi und Sensei Shimizu aus Japan das Trainingsjahr. Sie unterrichten die unverfälschte Kunst des Iai Jutsu und Naginatajutsu der Schule “Muso Jikiden Ryu”.
50 Teilnehmer aus Frankreich, Deutschland, Schweiz und der Slowakei waren angereist um 4 Tage lang zu üben und zu trainieren.
Sensei Sekiguchi ist zudem ein ausgezeichneter Meister im Kaligrafieren.
Wir danken Michaela & Michael Vollkron für die fantastische Organisation
Wie jedes Jahr fand auch diesen Jänner das traditionelle Misogi (Eisbaden) und Takigyo (Wasserfallstehen) statt.
Als “KANGYO” werden alle harten Winterpraktiken im Shugendo bezeichnet
Das Kangyo fand in der Hagenbachklamm bei minus 3 Grad statt
Christian Sensei verbrachte die erste Märzwoche in den französischen Alpen in Chambery in der Provinz Savoie.
Kuban Sensei lebt dort in seiner neuen SHOMODU “Einsiedelei”
Das Tagesprogramm startete täglich um 5 Uhr morgens mit dem rezitieren von Mantra und Sutras.
Dann ging es jeden Tag nach St. Cassin zum mächtigsten Wasserfall in der Provinz.
55 Meter hoch und 3 Grad Außentemperatur machten das Takigyo extrem hart. Der Druck des Wasserfalls war beinahe unerträglich….
Nach dem Mittagessen startete das Ninjutsutraining bei dem traditionelle Techniken aus der NAMBAN SATO RYU trainiert wurden.
Christian genoß die persönliche Zeit mit Kuban Sensei sehr zumal die Lehren sehr stark und klar vermittelt wurden.
Am Abend wurde immer gemeinsam gekocht und über alte japanische Traditionen philosophiert.
Der Wasserfall in der Hagenbachklamm ist auch im Mai diesen Jahres noch relativ kalt und hat aufgrund der enormen Regenmengen sehr viel Wasser.
Für viele war es die erste Berührung mit dem Taki, jeder fühlte die Kraft und die Ionen des Wassers
Takigyo ist ein Kampf mit seinen inneren Dämonen und denen des Wasserfalls
Wenn man diesen Kampf besteht folgt eine anschließende “Kommunion”
Das Karate Bushidomagazin schrieb einen 5seitigen Bericht über Shugendo in Österreich. Das Magazin zählt international zu den bekanntesten Kampfkunstmagazinen und erscheint in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Belgien.
Ausgabe 4/2010 von 1. Juli
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Vom 1 – 4 Juli war Sensei David Alonso mit seinem Schüler Luis Fleitas von der kanarischen Inseln zu Gast.
Sensei Alonso ist Lehrbeauftragter für den europäischen Bereich für die “Yagyu Shinkage Ryu und Owari Yagyu Shinkage Ryu”
Diese Schulen sind sehr alt und in Japan sehr verbreitet. Die Owari Yagyu Ryu ist eigentlich einen Shinobischule.
Im Vordergrund stand in dem täglich 6 stündigem Training der Kampf mit dem Boken.
Das Bujutsu dieser Schulen ist extrem hart und es wird im Vollkontaktstil mit dem Boken ohne Körperschutz trainiert
Hyuho = Strategie mit dem Schwert und Heiho = Strategie im unbewaffneten Kampf wurden genau studiert
Sensei Alonso gab dem Yamabushi Dojo die Lizenz um die Yagyu Shinkage Ryu in Österreich weiterzutrainieren und zu verbreiten
Vielen Dank an Sensei Alonso und Luis Fleitas für das großartige Seminar!