Auch “Ninja ken” oder “Shinobi katana”. Das Kurzschwert war ein wichtiges Werkzeug im Equipment der Ninja. Es war nicht hübsch oder wertvoll, wie das “Tachi” oder die “Katana” der Samurai – es war nützlich. Die Klinge war sehr viel kürzer als bei der “Katana” oder dem “Tachi”. So konnte der Ninja sich damit besser bewegen und es im Nahkampf einsetzten. Die Klinge war manchmal gerade, manchmal wurde aber auch nur eine gekürzte “Katana”. Die “Tsuba” war nicht mit schönen Ornamenten verziert sondern meist größer und aus einfachem Stahl, oft eckig. So konnte man sie als Kletterhilfe benutzten. Das Schwert wurde an der Seite getragen und nur selten (z.B. beim Klettern) über Rücken oder Bauch. Im Griff waren oftmals Gifte, Heilmittel oder Chemikalien verborgen. Das “Saya” konnte als Blasrohr oder Atemrohr benutzt werden.
Masato Nakamura Sensei
Kenchiro Matsumoto Sensei
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Die bekanntesten Waffen waren die Wurfklingen. Als “Hira shuriken” in Sternenform oder als “Bo shuriken” in Dolchform. Jede Waffe erforderte ihre eigene Wurftechnik. Die Wurfklingen konnten vergiftet werden und auch im Nahkampf eingesetzt werden. Der “Semban shaken” war der typische Wurfstern des Togakure Ryu. Er hatte vier Spitzen und sah wie ein Diamant aus. In der Mitte befand sich ein Loch. Die Seiten waren scharf geschliffen. Der Wurfstern war sehr dünn und leicht, so dass immer neun zusammen in der Innentasche getragen werden konnten.
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Auch “Tekagi”. Eine furchtbare Waffe ist der “Shuko”. An einer Art Lederarmring waren spitze Eisenzacken angebracht, wodurch der Ninja seine Hand in eine Tigerkralle verwandelte. Die Zacken konnten im Gesicht des Angreifers schreckliche Wunden hinterlassen. Mit dieser Waffe konnten Ninja auch “Schwerter nehmen”, also den Schwertschlag stoppen. Zugleich konnte der Ninja so besser an Mauern oder Bäumen hinaufklettern. Das Gegenstück für die Füße hieß “Ashiko”.
Kakute sind Ringe mit Spitzen die man um den Ginger trägt. Diese sind sehr gut für den Nahkampf besonders für das “Koshijutsu” geeignet.
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Wenn ein Ninja verfolgt wurde, so streute er eine Handvoll dieser eisernen Metalldornen auf den Boden. Da in Japan Strohsandalen getragen wurden war es höchst schmerzhaft auf die Dornen zu treten und eine Verfolgung konnte nicht fortgesetzt werden. Das brillante an dieser Waffe war, dass egal wie man sie warf, immer ein Dorn nach oben ragte. Kommt auch in natürlicher Form in der Natur vor (“Hishi”).
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Die wahrscheinlich beliebteste Waffe des Ninja war die “Kyoketsu shoge”. Ein Messer mit einem Haken, am Griff ein vier Meter langes Seil und an dessen Ende ein Stahlring. Mit dieser Waffe konnte der Ninja die Waffe des Gegners unter Kontrolle bringen, mit dem Messer angreifen, mit dem Haken einen Schwertstrich abblocken oder den Feind von den Füßen reißen. Mit dem Seil konnte er klettern und fesseln und am Stahlring konnten auch Feuerwerkskörper befestigt werden um den Feind zu blenden.
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Sichel mit kurzem Griff, die in Asien zum Schneiden von Reis, Korn oder Zuckerrohr benutzt wurde.
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Die „Kusarigama“ war eine gerne benutzte Waffe. An einer Reissichel befestigt war eine Kette die ein bis zwei Meter lang war. An dem Ende der Kette war ein Gewicht befestigt. Wurde ein Ninja angegriffen, so schleuderte er das Gewicht um die Klinge des Angreifers und zwang ihn so die Waffe zu senken. Danach griff er den Feind mit der Sichel an.
Der Sodegarami (Ärmelfänger) ist ein Stab mit vielen
Widerhaken an der Spitze, um die Kleidung einer Person
zu fangen. Wird mit der Waffe ein Treffer verursacht,
verhängen sich gleichzeitig die Widerhaken in der
Kleidung des Opfers und halten es fest. Das verhakte Kleidungsstück kann auch nicht abgeworfen werden! Vorwiegend wurde diese Waffe auch von berittenen Polizisten im feudalen Japan benutzt.
Auch „Kusarifundo“. „Eine Kette mit der Kraft von 10.000“. Kette mit Längen von 40 bis 400 cm und Gewichten an den Enden. Wurde im 17. Jh. von Masaki Toshimitsu, einem Torwächter in Edo, als Abwehrwaffe gegen Schwerter entwickelt. (siehe Nawa Yumio Japans Ninja)
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Die Jitte gehört zur Gruppe der Schwerter und ist eine sehr alte traditionelle Waffe, die sich bis heute großer Beliebtheit erfreut.
Eine Waffe die ideal zur Abwehr von Schwertangriffen einsetztbar war, daher auch der Name “Schwertfänger”.
Sie wurde in den unterschiedlichsten Ausführungen hergestellt und ist auch perfekt für den Nahkampf geeignet.